Rahmen aufbereiten

Wie das so ist bei alten Mopeds, die nicht gepflegt wurden. Auch der Rahmen ist verdreckt, verrostet und, na hoffentlich nicht verbogen. Das sollte man schon vor dem Zerlegen der Maschine überprüft haben.

So hab ich das Ding erst mal in der Garage in der Luft festgebunden, eine Wanne mit Diesel darunter und los. Mit dem Pinsel und der Spachtel wurde der Zentralrohrrahmen von 18 Jahren Dreck befreit.

Das defekte Schwingenlager wurde ausgeschlagen. Ein neues konnte ich für 20 Euro auftreiben. Das war mein Glück, denn die Teile sind bei Sachs nicht mehr zu bestellen. Das neue Lager wird erst beim Zusammenbau eingebaut.

Eingespannt in den Schraubstock in Augenhöhe.(Bin halt ziemlich klein)

Jetzt ist die Entrostung bequem zu machen.

Halb geschliffen.

So sieht es aus, wenn Batteriesäure den Lack und das Metall zerfressen hat.

Verbogen ist das Teil auch noch. Wenn es nicht der Rahmen wäre, hätte ich was neues geschweißt. Mit Flex und Drahtbürstenaufsatz wurde zuerst entrostet. Dann der Batteriekasten mit den Hammer ausgerichtet.

Nach der Entrostung wurden die tiefen Löcher aufgezinnt. Sonst sieht das nicht schön aus. Danach geschliffen und mit Rostschutz gestrichen.

Den Anschlagpunkt unten am Rahmen für den Hauptständer habe ich auch gleich aufgeschweißt. Der Ständer klappt dann nicht mehr so weit nach vorne durch. Wenn man da mal so schön ran kann.

Die Grundierung erfolgte im “feuchten Garagenverfahren”. Immer noch besser als die “Handstreich - Methode”.

Mit der Lackpistole wurden Rahmen und Schwinge schwarz lackiert. Anschließend soll der Lack gut aushärten, damit er nicht sofort angeschlagen wird.

Lacktips gibt es unter http://www.lesonal.de/

Die Hilfsrahmen für die Fußrasten und die Unterzüge wurden natürlich auch noch neu lackiert.

[Home] [Rahmen] [Hauptständer] [Gabel] [Paioli Dämpfer T1] [Paioli Dämpfer T2]